Existenzgründung im Nebenerwerb als Chance

Eine Studie des BMWi macht Mut zur Existenzgründung in kleinen Schritten. 80% der Gründer würden es wieder tun!

59 % der Gründungen erfolgten 2012 im Nebenerwerb. Dabei investieren Nebenerwerbsgründer einer Hochrechnung der Studie zufolge jährlich rund 4,5 Mrd. Euro und schaffen ca. 370.000 Arbeitsplätze.

Als Motive dominieren ebenso wie bei einer Gründung im Haupterwerb die Nutzung der eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen und die Verwirklichung einer Geschäftsidee. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bietet dabei eine finanzielle Absicherung, die das Risiko reduziert. Aber auch gerade Frauen bietet diese Form der Gründung eine gute Möglichkeit zum Wiedereinstieg in den Beruf.
Hemmnisse werden vor allem in der zeitlichen Doppelbelastung durch die erste Erwerbstätigkeit gesehen. Wichtige Faktoren für das Gelingen der Nebenerwerbsgründung sind daher Organisationsfähigkeit sowie Selbst- und Zeitmanagement und das Aufstellen eines Businessplans.

Die Zufriedenheit der Nebenerwerbsgründer ist hoch: Rund 80 % der Gründer würden sich wieder selbstständig machen und 67 % auch wieder im Nebenerwerb. 14 % würden sofort im Haupterwerb gründen. Ein Viertel der Nebenerwerbsgründer plant zudem einen Wechsel vom Neben- in den Haupterwerb.

Quelle: BMWi Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.